Feuchteschäden
Wir bieten moderne Messtechinkverfahren , womit wir die Wandoberflächentemperatur, den Taupunkt und die Feuchtigkeit eines Bauwerks bestimmen können.
Lufttemperatur
Messbereich: -20 °C bis +50°C ( -4°F bis 122°F)
Genauigkeit: +/- 0,6°C ( +/-1°F)
Oberflächentemperatur ( IR)
Messbereich IR: -40°C bis 500°C (-40°F bis 932°F)
Genauigkeit: +/- 2% oder +/- 2°C ( bei -20°C bis 450°C)
Rel. Luftfeuchtigkeit
Messbereich: 0 - 100%
Genauigkeit: +/- 3% bei 10 bis 90 % r.F., andere Bereiche : +/- 5%
Errechnete Werte
Taupunkt
Messbereich: -68°C bis 49,9°C ( -90,4°F bis 122°F)
Feuchtkugeltemperatur
Messbereich: -21,6°C bis 49,9°C (-69°F bis 122°F)
Baufeuchte
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Kondenswasser als Ursache für Feuchteschäden
Die Ursache für die Entstehung von Kondenswasser liegt darin, dass die Luft nur ein Begrenztes Maß an Feuchtigkeit aufnehmen kann. Wird diese Grenze überschritten, schlägt sich die Feuchtigkeit an der kältesten Stelle im Raum nieder. Kann das Kondensierte Wasser nicht abtrocknen, so kommt es über kurz oder lang zu Feuchtigkeitsschäden. Der Grund hierfür kann sowohl im falschen Heiz- und Lüftungsverhalten, als auch in einer schadhaften Bausubstanz des Hauses liegen.
Feuchtigkeit und Beheizung
Durch Energieeinsparung und moderne Bautechnik haben in den letzen Jahren die Schäden durch Feuchtigkeit stark zugenommen. Früher war durch vergleichsweise undichte Fenster ein stetiger Luftaustausch und dadurch eine regelmäßige Feuchtigkeitsabfuhr gewährleistet. Durch energieeinsparende und weitergehende dichte Fenster und Türfugen aber kann kaum mehr Feuchtigkeit abgeführt werden. Die gesamte Feuchtigkeit muss daher über die Außenmauer nach draußen wandern.
Grundsätzlich gilt: Je höher die Luftfeuchtigkeit und je niedriger die Temperaturen der Außenwände, desto eher kondensiert Wasser an den Wänden!
Lüftung
Größere Dampfmengen, z.B. beim Duschen oder Kochen, sollten möglichst sofort nach draußen abgeführt werden. Es muss durch Schließen von Türen verhindert werden, dass sich Feuchtigkeit in der ganzen Wohnung verteilt.
Möbelaufstellung
Feuchtigkeitsgefährdete Wände, insbesondere Außenwände, sollten nicht durch Möbelstücke verstellt werden da das Zirkulieren der Luft und damit die Abtrocknung der Feuchtigkeit verhindert wird. Falls das nicht möglich ist, muss ein mindestens 5 cm großer Abstand der Möbel von der Wand eingehalten werden, um ein Zirkulieren der Luft zuzulassen.
Dampfsperre
Modere Farben mit hohem Kunststoffanteil, Tapeten mit Kunststoffen oder Wärmedämm-Materialien, das die Diffusion des Wasserdampfes erschwert, insbesondere Schaumstoffmaterialien, können leicht zur Durchfeuchtung beitragen.
Heizflächen
In vielen Fällen kann auch die Wahl der Heizflächen zur Problemlösung beitragen. Heizleisten in den gefährdeten Räumen erhöhen die Wandoberflächentemperatur und bilden einen Wärmevorhang, der die Austrocknung der Mauer begünstigt.
Temperaturerhöhung
Eine Temperaturerhöhung oder eine mäßige Beheizung bei nicht genutzten Räumen kann eine Durchfeuchtung verhindert werden
Wärmebrücken
So werden Stellen bezeichnet, die die Wärme sehr viel schneller nach draußen abführen als die übrigen Bauteile. Hier ist meist die Wandoberflächentemperatur besonders niedrig. Typisch dafür sind Balkone oder Terrassen, die direkt mit der Betondecke oder dem Betonfußboden verbunden sind. Solche Wärmebrücken sind nachträglich nur sehr schwer in den Griff zu bekommen, sodass man bei der Planung allergrößte Sorgfalt darauf verwenden sollte, sie zu vermeiden.
Außendämmung
Eine an den Außenmauern angebrachte Wärmedämmung erhöht die Wandoberflächentemperatur und kann in vielen Fällen das Feuchtigkeitsproblem lösen.